|
Geht es nicht den meisten von uns nur darum, einen fehlgeleiteten Quälgeist, der über die Stränge schlägt, zurechtweisen zu können, ohne selbst gewalttätig zu erscheinen? Und wäre es nicht toll,
wenn dabei alle Attacken wie Schläge, Tritte oder der Versuch,
zuzupacken wirkungslos an uns abgleiten würden, so dass
weitere Angriffe sinnlos werden und der Angreifer sich frustriert aus
dem Staube macht? Wenn es also eine Methode gäbe, mit der Sie genau diesen Effekt erreichen bei ein bis zwei mal wöchentlichem Üben, und ohne sich einem schweißtreibenden leistungssportlichen Training zu unterziehen - eine Methode, mit der sich Ihre Kinder im Schul- und Spielalltag gegen rowdyhafte Altersgenossen behaupten könnten, und Sie sich gegen emotional gestörte Mitmenschen in Verkehrsmitteln, auf nächtlichen Parkplätzen, bei Veranstaltungen oder auf der Straße: Wäre das Erlernen einer solchen Methode nicht ein Aufwand, der sich lohnt? Wenn ja lohnt es sich vielleicht auch, noch ein bisschen weiter zu lesen, und etwas mehr über diese Methode zu erfahren: ETF-Combat-Escrima Die waffenlosen Konzepte im ETF-Combat-Escrima basieren ganz wesentlich auf dem sogenannten Ignoranzprinzip und Spontanreaktionen, die ohne muskuläre Vorspannung auskommen. Das Ignoranzprinzip löst - überraschend einfach und wirkungsvoll - eine Vielzahl von Problemen, die einen bei Bedrohungen und Angriffen bedrängen: Wie halte ich mir den Aggressor trotz unterschiedlichster Angriffsmöglichkeiten vom Leib? Wie gehe ich mit dem Stress um, bedroht zu werden? Und wie mache ich mich so ungenießbar, dass er von mir ablässt? In seiner konsequentesten Form wurde das Ignoranzprinzip im Laufe der Geschichte in Europa verwirklicht - durch die Entwicklung der Schusswaffen: Denn mit der Pistole in der Hand spielt es natürlich keine Rolle mehr, ob man von links oder rechts, von einem starken oder schnellen Gegner, mit einem Faustschlag, einem Fußtritt oder einer Waffe attackiert wird - die Handlung des Verteidigers bleibt immer gleich. Was einerseits den Reaktionsstress wesentlich reduziert und dadurch andererseits die Erfolgschancen enorm steigert. Ähnlich funktioniert das auch beim waffenlosen ETF-Combat-Escrima: Einfach - durch aktives Pushen (schubsen) und die einzigartige Crossguard mit dem "Figur-8"-Prinzip wird es gleichgültig, wie uns der Gegner angreift, das Reagieren auf verschiedenste Angriffe wird überflüssig, der nervliche Stress wird geringer, und der Verteidiger bleibt - statt zu erstarren - handlungsfähig. Effektiv - durch muskelvorspannungsfreie Spontanreaktionen kommt man dem Angreifer leicht zuvor, die spezielle F8-Eingangstechnik und die Push & Pull -Technik (spezielle Schock- und Kontrollaktionen mit hohem Frequenzdruck, die das Gehirn des Aggressors überfrachten) und spezielle Beinarbeit (U-Schwungprinzip) lassen Angriffe wie Schläge oder Tritte wirkungslos im Sande verlaufen, weil der Angreifer über seine schwachen Flanken aus dem Gleichgewicht gebracht und dadurch kontrolliert wird. Durch raffinierte Schlagaktionen mit der offenen Hand, die auf Grund sogenannter Schwungraumausnutzungs-Energien sehr kurz, praktisch unvorhersehbar und wirkungsvoll sind, wird der Angreifer gestoppt und falls notwendig letztlich kampfunfähig. Flexibel - sollte einen der Angreifer doch mal packen können, setzen sofort die balancebrechenden sogenannten "Bohr-Techniken" (Nervenpunktattacken) ein, deren extremer Schmerz ihn auf der Stelle zum loslassen zwingt, ohne gleich nachhaltige Schäden zu verursachen. Im äußersten Notfall - und erst dann! - lassen aber auch Mittel einsetzen, die einen Aggressor nachhaltig stoppen. Intelligent - wesentlicher Bestandteil der praktischen Anwendungen ist ein spezifisches Opfer-Täter Verhaltenstraining, mit dessen Hilfe sich bedrohliche Situationen auch auf der mentalen Ebene beeinflussen und sogar entscheiden lassen. ETF-Combat-Escrima und Skirmpraxis (siehe unter auch unter www.kskt.de) - Selbstschutzkonzepte für den Profi: Ein viertel Jahrhundert Trainingserfahrung im Combat-Escrima und anderthalb Jahrzehnte reale Praxis in der Sicherheitsbranche - wo sich die Methoden unzählige Male in Bezug auf Funktionalität und Verhältnismäßigkeit in unserer westlichen Gesellschaft bewähren mussten - führten dazu, dass wir heute besonders pragmatische und zeitgemäße Selbstschutzkonzepte unterrichten. Da 95% einer Auseinandersetzung durch die mentale Verfassung der Kontrahenten entschieden werden, und weil ja gerade die unbekannten Faktoren einer Konfrontation zu Stress und lähmenden Ängsten führen können, arbeiten wir mit einem speziellen Stress-Kontroll-Training. Es handelt sich hierbei um gezielte, gut dosierte Rollensparringsübungen, die über komplexes Kampfverhalten und entsprechende Routine, ohne unnötiges Verletzungsrisiko, schnell zu einer Gewöhnung an die in der Praxis üblichen Szenarien führen. ETF-Combat-Escrima (Skirmpraxis) - Prinzipien: Die zu Grunde liegenden
Prinzipien haben sich über einen langen Zeitraum der Praxis
als ganz besonders wirkungsvoll erwiesen: Zum Einen sind es spezielle
Powerkonzepte, zum Anderen sind es die Push+Pull-Techniken, mit denen
man die Distanz zum Gegner sehr schnell zu überwinden lernt,
um ihn dann völlig unter Kontrolle zu bringen. In den meisten
Kampfsportarten wird, kommt es zur Nahdistanz, der sportliche Wettkampf
sofort unterbrochen, so dass dieser Distanz im Training logischerweise
kaum Beachtung geschenkt wird. Beherrscht man diese Distanz, hat man
auch gegen "geübte" Schläger relativ leichtes Spiel.
Es ist eine interessante - und gute! - Erfahrung, dass die Die Vorteile der ETF-Combat-Escrima - Konzepte: Ist der Gegner weit genug weg,
kann er jederzeit Treten, Fintieren, aus praktisch allen Lagen virtuos
schlagen und noch viel schlimmer, er kann jederzeit eine Waffe ziehen,
was eine schon gefährliche Situation aussichtslos machen kann.
Versucht man nun auch noch den Gegner "auf Lücke zu fighten
wie es zum Beispiel im Boxsport üblich ist", kann sich
möglicherweise der bessere Athlet durchsetzen und den Kampf
dominieren. Arbeitet man dagegen mit Schubsen und Schlagen (Push + Pull
- Techniken) und stellt den Gegner, nimmt man dem Angreifer die Zeit
und Freiheit, seine Angriffe in aller Ruhe vorzubereiten und das G Durch das Training kann man seine Verteidigungsoptionen innerhalb von ein oder zwei Jahren erheblich verbessern und hat eine ganze, gut dosierbare Palette zur verhältnismäßigen Angriffsabwehr zur Verfügung. Die Zeit, die man zum Training dieser Methode investieren muss, liegt erheblich unter der anderer Methoden. Entwicklung der
waffenlosen Anwendungen:
Selbstverteidigung und Waffen Zunächst mal das: Wer im Umgang mit Waffen nicht geübt ist, hat im Ernstfall gegen sie kaum eine Chance. Unangenehm, aber wahr. Andernfalls könnten Boxweltmeister ja auch automatisch jede Fechtmeisterschaft gewinnen, und das können sie eben nicht. Da nun aus einer unbewaffneten Auseinandersetzung jederzeit eine bewaffnete werden kann - und umgekehrt -, ist eine starre Trennung von bewaffneter und unbewaffneter Kampfkunst aus Escrima-Sicht nicht sehr vernünftig. Deshalb beschränken wir uns im Escrima auch nicht darauf, bloße, einzelne Techniken zu unterrichten. Ziel ist es vielmehr, den Schüler die grundlegenden Mechanismen menschlicher Auseinandersetzungen begreifen zu lassen - und ihm dann ein Konzept des Kämpfens an sich zu vermitteln, das auf jede Konfliktsituation, bewaffnet wie unbewaffnet, angemessen anwendbar ist. Der Kern dieses Konzeptes sind
fundamentale Prinzipien, die uns helfen, Im Training beginnt man dabei von Anfang an auch mit der Handhabung von kurzen Übungsstöcken, die als Stellvertreter für unterschiedlichste Waffen dienen. Sparringsübungen mit Schutzausrüstung gehören nach kurzer Zeit auch mit zum Training. Denn nur was sich wie aus der Übung umsetzen lässt, lohnt sich zu trainieren. Diese Lehrkonzepte sind wesentlicher Bestandteil des Escrima, das die raffinierten Trainingsmethoden der alten Stockkämpfer der Visaya-Inseln(Philippinen) fortführt, die auf den Erfahrungen und Traditionen vieler Jahrhunderte beruhen und einer der wichtigsten Gründe für die außerordentliche Wirksamkeit dieser Kampfkunst und die Erfolge ihrer Vertreter sind. |